Helfried, die bezaubernd altmodische Kunstfigur des österreichischen Komikers Christian Hölbling, war mit einem neuen Bühnenprogramm unterwegs. Für dieses Programm tut sich Helfried mit dem zwölfköpfigen Orchester Thomas Reymond zusammen und begibt sich auf eine nostalgische Reise durch fünf Jahrzehnte Unterhaltungsmusik – mit viel Augenzwinkern und gesungen in fünf Sprachen. Genau diese Show durften wir am 12. November im Mozartsaal im Konzerthaus Klagenfurt aufzeichnen, mit freundlicher Unterstützung der Haustechnik.
Die Herausforderung: Orchester und Comedy-Timing gleichzeitig einfangen
Eine solche Produktion stellt zwei Ansprüche, die sich nicht immer leicht unter einen Hut bringen lassen. Auf der einen Seite steht ein zwölfköpfiges Orchester, das als Klangkörper und als Bühnenbild wirkt und entsprechend im Bild funktionieren muss. Auf der anderen Seite steht das Comedy-Timing von Helfried, das von Pointen, Mimik und kleinen Gesten lebt. Wer im falschen Moment die falsche Einstellung zeigt, verliert genau die Reaktion, die den Abend ausmacht. Beides gleichzeitig sauber einzufangen, war die eigentliche Aufgabe.
Multicam-Aufzeichnung im Mozartsaal
Wir haben die Show mit zwei bemannten Kameras und einer Totalen aufgezeichnet. Die beiden bemannten Kameras folgen dem Geschehen aktiv und fangen Reaktionen, Nahaufnahmen und Pointen ein, während die Totale durchgehend das Gesamtbild von Bühne und Orchester festhält. So bleibt der Schnitt später flexibel: Es gibt immer eine verlässliche Weite, in die man zurückschneiden kann, und gleichzeitig die nahen Einstellungen, die dem Trailer Tempo geben.
Parallel dazu lief die Audio-Aufzeichnung als Multitrack. Die einzelnen Spuren getrennt aufzunehmen ist bei einem zwölfköpfigen Orchester entscheidend, weil sich Musik und gesprochene bzw. gesungene Passagen erst in der Nachbearbeitung sauber austarieren lassen.
Mix und Schnitt im Studio
Nach der Aufzeichnung ging das Material zu uns ins Studio. Dort haben wir den Ton aus den Multitracks gemischt und gemastert und das Bildmaterial der drei Kameras zu einem knackigen 10-Minuten-Trailer geschnitten und farbkorrigiert. Ziel war ein kompakter, dichter Zusammenschnitt, der die Bandbreite des Programms zeigt – von der Musik über die Sprachen bis zu den komödiantischen Momenten – ohne sich in Länge zu verlieren.
Warum sich ein professioneller Live-Trailer lohnt
Ein solcher Trailer ist für Künstler:innen eine Visitenkarte. Er zeigt in wenigen Minuten, wie ein Programm auf der Bühne wirkt, und lässt sich sowohl für das Booking als auch für die Fans einsetzen. Statt einzelner Handyclips gibt es eine geschlossene, professionell gemischte Aufzeichnung, die den Abend so transportiert, wie er tatsächlich stattgefunden hat.
Wenn Sie Ihr Bühnenprogramm oder Konzert als Live-Trailer festhalten möchten, fragen Sie Ihr Projekt an – wir sprechen gern über Kameras, Ton und Schnitt.