„Kuschlwetta” — ein Wort, das niemandem erklärt werden muss, der schon einmal bei Regen am Fenster gestanden ist und beschlossen hat, heute einfach nichts zu müssen. Genau dieses Gefühl hat der Klagenfurter Songwriter KOSTE in eine Single gegossen: Rollos runter, Pyjama an, ein Glaserl Wein zu zweit, und draußen darf es ruhig schütten. Aufgenommen haben wir den Song bei mir im Studio, veröffentlicht wird er über mein Label Strelle Records.
Der Song: bluesig, warm, in Mundart
KOSTE — bürgerlich Udo Kostmann — schreibt Austropop, der sich Zeit lässt. „Kuschlwetta” ist ein bluesiges, unaufgeregtes Regentag-Lied in österreichischer Mundart: kein Refrain, der dich anspringt, sondern einer, der sich neben dich setzt. Komposition und Text stammen beide von ihm, die Stimmung ist so entspannt wie der Sonntag, von dem das Lied erzählt. Viereinhalb Minuten, in denen nichts passieren muss — und genau das ist der Punkt.
Die Besetzung: vier aus dem Jazz
Was diesen Song trägt, ist seine Band. Am Arrangement spielen vier Musiker, die man sonst aus dem Kärntner Jazz-Umfeld kennt — und das hört man:
- Stefan Gfrerrer – Kontrabass
- Anton „Tonč” Feinig – Klavier und Hammond
- Klausi Lippitsch – Schlagzeug
- Primus Sitter – Gitarre
Diese Konstellation gibt einem schlichten Mundart-Lied eine Tiefe, die man nicht programmieren kann: ein Kontrabass, der atmet, eine Hammond, die den Raum füllt, ein Schlagzeug, das mehr zuhört als spielt. Das ist Handarbeit von Leuten, die seit Jahren wissen, was sie tun.
Aufgenommen im Studio — komplett ohne KI
„Kuschlwetta” ist bei Strelle Records entstanden, und mir ist wichtig zu sagen: Die Produktion kommt komplett ohne KI aus. Kein generiertes Instrument, keine künstliche Stimme, kein Algorithmus, der irgendwo aushilft. Vier Musiker, ein Sänger, Mikrofone und ein Regieraum. Wenn auf diesem Song etwas nach Mensch klingt, dann weil es einer ist.
Für mich ist das keine Marketing-Pose, sondern eine Haltung. Ein Lied über das Nichtstun zu zweit lebt von genau den kleinen Ungenauigkeiten, die echte Musiker mitbringen — dem Schleifen im Timing, dem Luftholen vor der Zeile. Die nimmt man nicht raus, die nimmt man auf.
Das Musikvideo: live im McMullens
Gedreht wurde das Video live im McMullens Irish Pub in Klagenfurt — kein Studio-Set, kein Playback-Theater, sondern die Band im Raum, so wie sie klingt. Ein Pub am verregneten Tag ist ungefähr der ehrlichste Ort, den man sich für ein Lied wie dieses wünschen kann: Holz, gedämpftes Licht, Leute, die niemand wegcasten musste.
Auf dem Label, im Vertrieb
„Kuschlwetta” läuft über Strelle Records — als Label und als Verlag. Heißt konkret: Aufnahme, Veröffentlichung und Distribution kommen aus einer Hand. Der Song ist auf allen gängigen Plattformen verfügbar, KOSTE reiht sich damit in die Künstler:innen ein, die über mein Label veröffentlichen.
Wenn du selbst ein Lied im Kopf hast, das aufgenommen werden will — ehrlich, von echten Musikern, sauber produziert und ordentlich veröffentlicht — so sieht das bei mir im Studio aus. 🌧️