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Mikrofon ist Mikrofon? Leider nein. Die Wahl zwischen Funk und Kabel entscheidet darüber, wie frei sich deine Sprecher bewegen können – und wie viele Dinge schiefgehen können.

Der Vergleich

KriteriumKabelmikrofonFunkmikrofon
Bewegungsfreiheitbegrenzt durch Kabelkomplett frei
Zuverlässigkeitnahezu unzerstörbarsehr gut – wenn Frequenzen sauber geplant sind
Batterienkeinemüssen gemanagt werden
VariantenHandheldHandheld, Headset, Lavalier (Ansteck)
Kosten€€
Typischer EinsatzRednerpult, Gesang am MikroständerModeration, Bühnen-Talk, Publikumsfragen

[BILD: Moderatorin mit Headset frei auf der Bühne vs. Redner am Pult mit Kabelmikrofon]

Kurz gesagt: Steht jemand fix am Rednerpult, ist Kabel die robusteste und günstigste Lösung. Sobald sich jemand bewegt – Moderation, Panel, Publikumsfragen – führt an Funk kein Weg vorbei.

Handheld, Headset oder Ansteckmikrofon?

Bei Funk gibt es drei Bauformen, und die Wahl ist kein Detail:

  • Handheld: Robust, klingt am besten, aber eine Hand ist immer belegt. Ideal für Publikumsfragen und Moderation.
  • Headset: Beide Hände frei, konstanter Abstand zum Mund, sicherster Klang bei bewegten Sprechern. Erste Wahl für Keynotes und Trainer.
  • Lavalier (Ansteck): Unsichtbar und elegant, aber am empfindlichsten – Kleidungsrascheln und Kopfdrehungen hört man. Gut für Interviews und Video, riskant für laute Bühnen.

Diese Fragen entscheiden

  • Bewegen sich deine Sprecher – oder stehen sie am Pult?
  • Wie viele Mikrofone sind gleichzeitig offen? Jede Funkstrecke braucht eine eigene, koordinierte Frequenz. Bei 8+ Strecken wird die Frequenzplanung zum eigenen Thema.
  • Gibt es Publikumsfragen? Dann plane eigene Handheld-Funkstrecken plus jemanden, der sie durch die Reihen trägt.
  • Wer wechselt die Batterien? Klingt banal, ist aber der häufigste Funk-Ausfallgrund. Frische Batterien oder geladene Akkus pro Programmblock einplanen.
  • Gibt es ein Backup? Ein Kabelmikrofon als Reserve am Bühnenrand kostet fast nichts und rettet im Zweifel die Keynote.

Was du jetzt tust

Zähl deine Sprecher, kläre, wer sich bewegt, und gib diese Liste deinem Techniker – mehr braucht es für ein sauberes Mikrofonkonzept nicht. Unsicher bei Sonderfällen wie Chören, Panels oder Hybrid-Streams? Schreib uns.


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